Im Rahmen des Sachunterrichtsthemas ‚Westerwald‘ unternahmen die vierten Klassen in der ersten Woche nach den Osterferien einen Ausflug in das Tonbergbaumuseum nach Siershahn. An vier aufeinanderfolgenden Tagen starteten die einzelnen Klassen bei gutem Wetter und noch besserer Laune mit dem Bus nach Siershahn. Dort erreichten sie nach einem kurzen Fußweg das Tonbergbaumuseum. Schon von Weitem war die Hochrampe der alten Schachtanlage ‚Gute Hoffnung‘, in der noch bis 1979 Ton unter Tage abgebaut wurde, zu sehen.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden, Peter Noll und Dr. Ralf Diedel, erfuhren die Kinder und auch die Lehrerinnen im Museumspavillon viel über die Entstehung, den Abbau und die Verwendung des Westerwälder Tons sowie die Rekultivierung der Abbauflächen. Nach einer kleinen Stärkung bestaunten die Kinder dann auf dem Außengelände historische Geräte, die Hochrampe und den Schachtnachbau. Hier konnte man einen guten Eindruck von den harten Arbeitsbedingungen und den Gefahren des Tonabbaus unter Tage gewinnen.
Zum Abschluss erhielten alle Kinder eine Medaille aus Ton und bedankten sich bei Herrn Noll und Herrn Diedel für die interessante und lehrreiche Führung. Dann ging es mit dem Bus wieder zurück nach Herschbach. Durch den Besuch im Tonbergbaumuseum erhielten die Kinder einen praxisbezogenen Eindruck über den für unsere Heimatregion bedeutenden Industriezweig.




